Diese Mitteilung wird durch die Rechtsanwaltskanzlei Weß in Würzburg10.12.2010 - Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat bekanntlich nach einer Pressemitteilung vom 30.11.2010 wegen des Verdachts des
gewerbs- und bandenmäßigen Betruges im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Blockheizkraftwerken ein
Ermittlungsverfahren gegen 17 Beschuldigte eingeleitet.
Am 30.11.2010 wurden Wohn- und Geschäftsräume der GFE aus Nürnberg durchsucht und 6 Verdächtige in U-Haft
genommen. In der Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft lautet es wörtlich:
„Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth richten sich gegen insgesamt 17 Beschuldigte. Diese
sollen für eine im Geschäftsbereich der erneuerbaren Energien tätige Unternehmensgruppe Blockheizkraftwerke
verkauft haben, die mit Rapsöl betrieben werden. Nach dem Geschäftsmodell der Firmengruppe sollten deren
Kunden die Anlagen anschließend zurückverpachten und durch den Pachtzins die versprochenen Renditen erzielen.
Es besteht der Verdacht, dass die von der Unternehmensgruppe vertriebenen Modelle weder unter technischen noch
unter betriebswirtschaftlichen Aspekten realisierbar sind. Stattdessen sollen die Beschuldigten von Anfang an geplant
haben, nur so viele Blockheizkraftwerke herzustellen und in Betreib zu nehmen, wie es zur Vorspiegelung eines
tatsächlich nicht existierenden Geschäftsbetriebs erforderlich war. Die von den Anlegern eingesammelten Gelder
sollen die Beschuldigten überwiegend nicht zur Herstellung von Heizkraftwerken, sondern für eigene Zwecke und für
Zwecke Dritter verbraucht haben.(...)“
Wir vertreten bereits Anleger der GFE - Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH, der Betrug vorgeworfen wird, und raten Anlegern, möglichst rasch prüfen zu lassen, ob und welche juristische Schritte einzuleiten sind. Es gibt viele Möglichkeiten, einen bereits eingetretenen Schaden zu minimieren und/oder Weiteren zu vermeiden.
Die GFE lässt auf ihrer Internetpräsenz aktuell folgendes mitteilen:
"Aktuelle Vertriebsinformation
09.12.2010 16:53
Sehr geehrte Vertriebspartner,
wir möchten Sie nochmals auffordern, sofort sämtliche Vertriebsaktivitäten bis zur endgültigen Klärung des Sachverhaltes einzustellen.
Dies bedeutet auch Foren im Internet zu eröffnen, oder Treffen zu veranstalten um irgendwelche Schlachtpläne zur Rettung des Unternehmens zu schmieden.
Auch wenn dies alles gutgemeinte Dinge sind, helfen diese niemandem weiter, im Gegenteil, so etwas kann allen Betroffenen eher schaden.
Ebenfalls möchten wir Sie bitten keinerlei Rundmails mehr zu verschicken, in denen irgendwelche Aussagen getroffen werden, die nicht aus unserem Hause kommen.
Bitte glauben Sie uns, dass wir alles in unserer Macht stehende tun, um die Vorwürfe welche gegen uns erhoben wurden zu entkräften, und um jeglichen Schaden von unseren Kunden fernzuhalten.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir weder telefonisch, noch per E-Mail weitere Informationen oder Auskünfte erteilen dürfen!
Wir werden Sie und Ihre Kunden über unsere Homepage oder per Rundmail ständig über die aktuelle Sachlage informieren.
Vielen Dank für Ihr Verständnis."
Es gilt also zu handeln!